So bitz anders war das schon geplant. Mehr so in Richtung trompetende Engel und fliegende Champagnerkorken. Stattdessen orderte ich Tom an seinem letzten Arbeitstag bereits am Nachmittag nach Hause. Zwei seit vier Tagen Magendarm-infizierte Kleinkinder erforderten einen weiteren Arztbesuch und ich kam mit dem Aufwischen von Kotze, dem Wechseln von triefenden Windeln, Kleidern und Bettbezügen und dem Beruhigen der aufgewühlten Kinderseelen nicht nach.
Da hatten unsere Kleinen wohl einen besonders intensiven Abschied in der Kita gefeiert – inklusive Zungenkuss von einem jeden Viren-verseuchten Kind. Am Samstag begann das Übel, am Sonntag gingen wir zum ersten Mal zum Arzt, am Dienstag zum zweiten Mal und am Mittwoch landeten wir im Spital. Übernachtung inklusive. Vorbereiten? To-Do-Listen abarbeiten? Packen? Fehlanzeige. Stattdessen desinfizierten wir uns die Hände im Akkord.

Rückblickend nahmen wir das Ganze jedoch einigermassen sportlich und sind uns heute – einen Tag vor Abreise – sicher: Das war’s dann jetzt auch mit dem Kranksein, hueresiech! Unterdessen sind die Listen abgehakt und die Koffer gepackt. Wie das ganze Gepäck im Auto Platz finden soll, ist eine andere Frage. Mit der beschäftigen wir uns dann in einem Tag. Auf die Flaschen, Prost!