Realität.

Hier eine Sitzung, da ein Arzttermin, dort eine Einladung – wir sind nun zwei Wochen zu Hause und der Alltag hat uns bereits wieder fest im Griff. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber ich merke, dass es etwas komplett anderes ist und es nun auch wieder gewisse Stressfaktoren gibt, die meine Tiefenentspannung beeinträchtigen. Weshalb muss eigentlich immer ich den Geschirrspüler ausräumen? Und was machen die dreckigen Socken seit zwei Tagen über dem Badewannenrand? An solchem Scheiss kann ich mich nun plötzlich wieder aufreiben. Insgeheim. Natürlich.

Für Tagesausflüge bleibt nun kaum mehr Zeit, denn ständig ist jemand weg – Tom in Zürich am Arbeiten, ich in Basel an einem Meeting, Jakob bei den Nachbarskindern am Spielen. Es sind wieder mehr Menschen an unserem Leben beteiligt, wir treffen uns mit Freunden, telefonieren, gehen aus. Das ist sehr schön. Dennoch beginne ich, unser eingeschworenes Vierertrüppchen zu vermissen. Besonders schön war jedoch unser Wochenende bei unseren Freunden im Emmental. Von Freitag bis Sonntag sassen wir zusammen, genossen die Aussicht, badeten, redeten, machten Feuerchen und genossen das Leben.

Und in ein paar Tagen geht es bereits weiter gen Mallorca – die letzte Station unserer Auszeit und wir freuen uns alle riesig. Jakob vor allem auf die Reise im Flugzeug. Wir Grossen aufs Meer und auf laue Sommerabende in der Hängematte. Und ja, auch etwas Wehmut schwingt bereits mit. Und mit ihr die Gewissheit, dass die vergangenen Monate das Beste waren, das uns passieren konnte.

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Auch zu Hause gibt es zauberhafte Momente – hier zum Beispiel mit Deda.
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Unterwegs mit den Nachbarsmädels – die Betreuung von vier Kindern kostet Tom ein Lächeln.
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Am Wochenende waren wir im Emmental bei unseren Freunden – es war wunderbar!
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Bilderbuch-Tage und Bilderbuch-Kulisse gibt es auch in der Schweiz zuhauf.
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Flammkuchen aus dem Steinofen im Garten.
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Bädele im Hot Pot.
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Spielen auf der Terrasse.
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Und neben viel Spiel und Spass und Essen und Trinken …
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… die Ruhe und die Abgeschiedenheit geniessen.
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Die Kinder verstanden sich trotz Altersunterschied prächtig und versorgten sich über weite Strecken allein.

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Jakob probierte sogar von der Wassermelone. Allerdings nur einen Biss.

 

2 Gedanken zu „Realität.&8220;

  1. Ich wollte mal schreiben, dass ich mit grosser Freude deine Beiträge lese – manchmal viel viel später, meistens Nachts beim stillen und häppchenweise Schön zu sehen, was ihr alles erlebt und die Zeit geniesst. Aktuell verpassen wir uns gerade- wie geniessen den Sommer in Sardinien und können uns wirklich erholen .

    Viel Freude in/auf Mallorca

  2. Du Liebe! Herzlichen Dank für deine Worte – schön, dass du ein wenig mit uns reist. Und noch viel schöner, dass ihr einen tollen Urlaub auf Sardinien hattet. Bald sind wir wieder daheim, dann sehen wir uns, gell?!

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