Über einen Monat sind wir nun erst einmal unterwegs, bevor wir einen kurzen Zwischenhalt zu Hause einlegen. Ich weiss nicht, wie ich da beim Packen vorgehen soll. Aktuell hat es draussen fünf Grad und Teile der Schweiz versinken im Schnee. Eigentlich ist aber Frühling und Mitte Juni wird schon Sommer sein. Der mir zugeteilte Koffer hat objektiv betrachtet gerade einmal Platz für einen Teil der Schuhe, die ich gerne mitnehmen würde. Grmpf. Es braucht einen übergeordneten Plan.
Alles muss mit jedem kombinierbar sein und für alle Wetterlagen passen. Dazu Gummistiefel, Regenjacke – denn sind wir realistisch; zahlreiche Stunden werden wir im Matsch verbringen, damit die Jugend frische Luft abbekommt und möglichst schnell möglichst müde wird. Dann wollen wir aber auch schön essen gehen nur zu zweit (eine Nanny haben wir bereits im Vorfeld organisiert), an Konzerte, durch die Stadt schlendern… ein Röckli und hübsche Schuhe wären da durchaus angebracht.
Am Ende werfe ich einfach eine Auswahl an Lieblingsstücken in den Koffer. Schuhe und Kosmetikartikel muss ich auslagern. Die Winterjacke, die ich nun vermutlich doch noch mitnehmen werde, auch. Falls ich im Auto neben allen Schuhen, Kleidern, Windeln, Spielsachen, Nahrungsmitteln, Geschenken, dem Kinderwagen, dem Drucker, dem Rausfallschutz, der Ukulele, dem Morgenmantel für die Tante und dem Stillkissen keinen Platz mehr finde, reise ich mit dem Flixbus nach. Oder so.