Am Mittwochmorgen machten wir uns auf die grosse Heimreise. Um 16 Uhr fuhr unsere Fähre von Götheborg nach Dänemark, bis dahin musste das Haus perfekt gereinigt, das Auto beladen und der knapp dreistündige Weg nach Schweden zurückgelegt sein. Was soll ich sagen – wir haben’s geschafft. Wir waren etwas nervös, denn wir wussten, dass wir den Kindern und uns nun vier Tage auf Dänischen und Deutschen Autobahnen aufbürdeten, knapp 2’000 Kilometer bis zu uns nach Hause.



Bereits kurz nach unserer Ankunft in Norwegen hatten wir die Unterkünfte für unsere Heimreise in Dänemark und Deutschland gebucht (Erfahrungswerte, in den Sommerferien ist im Norden quasi alles ausgebucht!) und wir waren froh, dass wir gleich zu Beginn zwei Nächte in Dänemark arrangiert hatten – sprich einen Tag zum Chillen. So kamen wir nach dreieinhalb Stunden etwas mühsamer Überfahrt in Fredrikshavn an und fuhren dann noch eine knappe halbe Stunde zu unserem Schlafplatz in Sindal. Was uns hier erwartete war mehr als wir erwarteten. Natur pur. Pferde, Grillengezirpe, ein ungemein hübsch eingerichtetes Häuschen im Nirgendwo und eine sehr sympathische Gastgeberin.

Am nächsten Tag machten wir uns auf, um den Norden der Insel zu erkunden. Nordjütland, was für eine Entdeckung! Unser erster Aufenthalt in Dänemark war auf der Insel Fünen und da war Nordjütland zu weit weg für einen Tagesausflug. Nun konnten wir den Norden mit seinen riesigen Sandstränden, den Dünen und dem spektakulären Meer voll geniessen. Ok, das Wetter war bescheiden, aber umso schöner wurden die Fotos mit den Wolkengebilden. Zudem eignete sich der feuchte Sand ganz ausgezeichnet zum Bauen von Autobahnen, Brücken und Tunneln. Ganz wider Erwarten hatten wir also einen herrlichen Tag in der Natur, Jakob marschierte wie Reinhold Messner himself und liess es sich nicht nehmen, auch noch den Leuchtturm zu besteigen. Der nächste Haustausch in Dänemark darf und soll also sehr gerne in Jütland stattfinden!















