Was haben wir uns gefreut, dass sie uns besuchen kommen! Meine Eltern haben sich in den Flieger gesetzt und sind bei uns um die Ecke in eine kleine Wohnung gezogen. Gemeinsam haben wir drei Tage lang Prag erkundet und das volle Touri-Programm durchgezogen – Scheisswetter? Egal! Wir waren auf dem Laurenziberg, auf eine Gulaschsuppe beim Kloster, auf der Burg, auf dem Altstädter Ring, sind mit einem Oldtimer durch die City gecruist (und hatten dank dem heissen Motor unter unserem Hintern endlich so richtig schön warm!), waren mit dem Schiff auf der Moldau, haben den Pulverturm gesehen, den Wenzelsplatz, den Altstädter Ring, die Rathaus-Uhr, haben Bier getrunken auf der Kampa – quasi tutti quanti.






An einem Abend kam unsere Nanny Jana und brachte die Jungs ins Bett, so dass wir gemütlich zusammen auf der Kleinseite essen konnten. Danach spazierten wir über die Karlsbrücke, die bei Tag in der Regel unpassierbar ist vor lauter Touristen im Selfie-Wahn – abgesehen davon ist die Altstadt in der Nacht sowieso noch zauberhafter als am Tag, also fast unerträglich kitschig, aber so ist es halt, dieses Prag. Ein kleines Märchenparadies. Sogar bei nervtötend frostigem Pieselregen im Mai.



Natürlich waren die Tage für meine Eltern ganz schön anstrengend (für uns auch, aber wir haben uns ja unterdessen ein wenig an das 24-Stunden-Pensum und die logistischen Herausforderungen gewöhnt). Dennoch waren die Tage superschön und Jakob war sehr betrübt, als er am Freitag nach dem Mittagsschlaf als erstes nach Dädi fragte und der bereits auf dem Weg in Richtung Flughafen war. Jänu, noch ein paar Wochen, dann sind wir zumindest für ein paar Tage wieder zu Hause.
Es war wunderbar mit euch, Mami & Papi, Ruth & Charly, Grosi & Dädi – vielen Dank, dass ihr uns ein paar Tage lang begleitet habt!







Es waren – trotz des nasskalten Wetters – dreieinhalb wunderschöne Tage mit euch ! Wir haben es in vollen Zügen genossen, mit euch allen zusammen Prag zu erkunden! Das „Hötterle“ im Oldtimer, die Bootsfahrt auf der Moldau, das Spazieren durch die Altstadt, über die Burg, das Trämli- und Ubahn-Fahren, das Zmörgele bei euch daheim, das „gediegene“ Essen zu viert, alles bleibt unvergessen! Nomol viele herzliche Dank! Mami und Papi, Charly und Ruth, Grosi und Dädi